Deutschland

Cuprozin progress

Fungizid

Fungizid gegen pilzliche und bakterielle Schaderreger an Kartoffeln, Hopfen, Weinreben, Kernobst, Steinobst, Gemüse und Zierpflanzen.

Vor Frost schützen. Vor Gebrauch gut schütteln.


Cuprozin progress enthält den Wirkstoff Kupferhydroxid und ist als Suspensionskonzentrat (SC)
formuliert. Cuprozin progress wird als reines Kontaktfungizid und -bakterizid vorbeugend gegen pilzliche
und bakterielle Krankheitserreger eingesetzt. Die Wirkung beruht auf der Verhinderung von Pilzbzw.
Bakterieninfektionen. Bei einem Kontakt mit Cuprozin progress nimmt der Krankheitserreger in
starkem Maße passiv Kupfer auf, wodurch die Infektion unterbunden wird.
Wichtig für die volle Wirksamkeit von Cuprozin progress ist ein möglichst lückenloser Spritzbelag
auf der Pflanzenoberfläche. Spritztechnik und Wassermenge sollten in jedem Fall eine gründliche
Benetzung aller zu behandelnden Pflanzenteile gewährleisten.
Durch seine spezielle Formulierung ist Cuprozin progress auf der Pflanze äußerst haftfähig. Es wird
auch von nachfolgendem Regen nur sehr langsam wieder abgespült und hat deshalb eine lange
Wirkungsdauer.



Informationen


Zulassungsnr.:

006895-00

Wirkstoffe:

383,8 g/l Kupferhydroxid (28,8 Gew.-%)
(Kupfergehalt 250 g/l)

Formulierung:

Suspensionskonzentrat (SC)

Bienen:

nicht bienengefährlich (B4)

Artikelnummer/
Packungsgröße:

24711    10 x 1 l Flasche
24729    2 x 5 l Kanister

Piktogramm:

GHS09

Signalwort:

Achtung



"Von der Zulassungsbehörde festgesetzte Anwendungsgebiete


Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
GurkeFalscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
HopfenFalscher Mehltau (Pseudoperonospora humuli)
KartoffelKraut- und Knollenfäule (Phytophthora infestans) , Schwarzbeinigkeit (Erwinia carotovora) (nur zur Befallsminderung)
KernobstSchorf (Venturia spp.) , Obstbaumkrebs (Nectria galligena)
MöhreMöhrenschwärze (Alternaria dauci)
SpargelLaubkrankheit (Stemphylium botryosum)
SpeisezwiebelFalscher Mehltau (Peronospora destructor)
SteinobstPilzliche Blattfleckenerreger
Weinrebe (Tafel- und Keltertrauben)Falscher Mehltau (Plasmopara viticola)
ZierpflanzenBakterielle Blattfleckenerreger

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Nach Artikel 51 Abs. 1 der Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (alt: §18a PflSchG) genehmigte Anwendungen

Zusätzlich zu den festgesetzten Anwendungsgebieten hat die Zulassungsbehörde die Anwendung dieses Produktes in zusätzlichen Anwendungsgebieten genehmigt. Wirksamkeit und Verträglichkeit sind in diesem zusätzlichen Anwendungsgebiet nicht immer ausreichend geprüft. Daher liegen die in Abhängigkeit von Kultur, Sorte, Anbauverfahren und den spezifischen Umweltbedingungen möglichen Schäden im Verantwortungsbereich des Anwenders. Dieser muss Wirksamkeit und Verträglichkeit
vom dem Mitteleinsatz unter den betriebsspezifischen Bedingungen prüfen (Testanwendung).

Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Aprikose, PfirsichKräuselkrankheit (Taphrina deformans)
BrombeereRankenkrankheit (Rhabdospora ruborum)
ErdbeereEckige Blattfleckenkrankheit (Xanthomonas fragariae)
Flaschenkürbis, Garten-Kürbis, Moschus-Kürbis, Riesenkürbis mit genießbarer SchalePilzliche Blattfleckenerreger, Falscher Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
HeidelbeereTriebsterben (Godronia cassandrae)
Himbeerartiges BeerenobstPhragmidiumrost-Arten
HimbeereBrennfleckenkrankheit (Gloeosporium necator) , Rutensterben (Didymella applanata)
Johannesbeerartiges BeerenobstSäulenrost (Cronartium ribicola)
Johannisbeerartiges BeerenobstBlattfallkrankheit (Drepanopeziza ribis)
KernobstFeuerbrand (Erwinia amylovora) , Phytophthora cactorum
KnollensellerieBlattfleckenkrankheit (Septoria apiicola)
Kopfkohle (Weiß-, Rot-, Spitz-, Rosen- und Wirsingkohl) Kohlschwärze (Alternaria brassicae)
Patisson, Zucchini mit genießbarer SchalePilzliche Blattfleckenerreger, Falschen Mehltau (Pseudoperonospora cubensis)
Pflaume, ZwetschgeNarrentaschenkrankheit (Taphrina pruni)
SalatartenFalscher Mehltau (Bremia lactucae) , Falscher Mehltau (Bremia lactucae)
Schalotte, Knoblauch, PerlzwiebelFalscher Mehltau (Peronospora destructor)
Spinat und verwandte ArtenFalsche Mehltaupilze (Peronosporaceae)
SteinobstPseudomonas syringae , Valsa leucostoma
TomateBlattfleckenkrankheit (Septoria lycopersici) , Dürrfleckenkrankheit (Alternaria solani) , Kraut- und Braunfäule (Phytophthora infestans)
WalnussBakterienbrand (Xanthomonas juglandis)
Weinrebe (Nutzung als Tafel- und Keltertraube)Roter Brenner (Pseudopezicula tracheiphila) , Schwarzfäule (Guignardia bidwellii)
ZierpflanzenPilzliche Blattfleckenerreger

Warnhinweis

Bitte beachten Sie die Warnhinweise/-symbole in der Gebrauchsanleitung Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden.
Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.