Deutschland

Vorox-Streugranulat

Herbizid


Streumittel gegen einkeimblättrige Unkräuter, einschließlich Quecke und Vogel-Sternmiere in Ziergehölzen ab 1. Standjahr


Der im Vorox-Streugranulat enthaltene Wirkstoff Propyzamid wird hauptsächlich über die Wurzel, kaum über die grünen Pflanzenteile aufgenommen. Die Wirkung wird deshalb erst mit Beginn der Vegetation sichtbar. Kühle Witterung und Feuchtigkeit erhöhen die Wirkung. Vorox-Streugranulat ist von hoher Verträglichkeit für Ziergehölze.
Feuchtigkeit ist zur Erzielung einer optimalen Wirkung entscheidend. Nur bei genügend Niederschlägen gelangt das Mittel in die Wurzelzone der Unkräuter und kann wirksam werden. Wird Vorox-Streugranulat bei anhaltender Trockenheit gestreut, ist die Wirkung nicht gesichert. Unter diesen Bedingungen erweist sich eine Beregnung als vorteilhaft. Die Anwendung in den Monaten November bis Dezember schaltet dieses Risiko nach unseren Erfahrungen aus. Außerdem befinden sich die Quecke
u. a. ausdauernde Ungräser zu diesem Zeitpunkt in Vegetationsruhe und sind dadurch optimal bekämpfbar.
In extrem trockenen Wintern ist eine zusätzliche Beregnung vorteilhaft. Kühles Wetter (mittlere Temperatur unter ca. 10° C) sichert die Wirkung.



Informationen


Zulassungsnr.:

044019-00
044019-64 / SPU

Wirkstoffe:

6,25 g/kg Propyzamid (0,625 Gew.-%)

Formulierung:

Feingranulat (FG)

Bienen:

nicht gefährdet (B3)
Artikelnummer/
Packungsgröße:
43810       4 x 5 kg Trommel
43828       1 x 20 kg Trommel

Piktogramm:

GHS09

Signalwort:

entfällt

Von der Zulassungsbehörde festgesetztes Anwendungsgebiet


Pflanzen/ObjekteSchadorganismen/Zweckbestimmung
Ziergehölze Einkeimblättrige Unkräuter, einschließlich Quecke und Vogel-Sternmiere

Einsatz auf Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind nach § 17 PflschG


Vorox-Streugranulat ist zur Anwendung durch sachkundige Anwender gegen einjährige einkeimblättrige
Unkräuter und Vogel-Sternmiere in Ziergehölzen im Freiland auf folgenden gärtnerisch genutzten
Flächen, die für die Allgemeinheit bestimmt sind, genehmigt: öffentliche Parks und Gärten
(ohne Spiel- und Liegewiesen), Grünanlagen in öffentlich zugänglichen Gebäuden (Innenraum),
Sportplätze, Funktionsflächen auf Golfplätzen, Friedhöfe, Flächen in unmittelbarer Nähe von Einrichtungen
des Gesundheitswesens.
Die Behandlung darf dabei nur durch manuelles Streuen mit einer zur gezielten Anwendung unterhalb
der Ziergehölze erfolgen.
Zur Beachtung:
Bei Flächen, die mit organischen Bodenabdeckungen, z.B. Rindenmulch, abgedeckt sind, ist eine
Minderwirkung möglich, da diese Substrate einen Teil des Wirkstoffes absorbieren können.
Für Nachbarkulturen:
Ein Überstreuen oder ein Abschwemmen auf benachbarte Kulturen, insbesondere Zierrasen, muss
unbedingt vermieden werden.


Warnhinweis

Bitte beachten Sie die Warnhinweise/-symbole in der Gebrauchsanleitung.
Pflanzenschutzmittel vorsichtig verwenden. Vor Verwendung stets Etikett und Produktinformationen lesen.